Bei der IPT (englisch: Insulin PotentiationTherapy) handelt es sich um eine seit über 80 (!) Jahren vor allem in anderen Ländern angewandte und gewachsene Therapieform, bei der mit Hilfe einer gezielten Insulininjektion und anschließender medizinisch überwachter Unterzuckerung viele Krankheiten besonders gut angreifbar und somit behandelbar sind.

„Entdeckt“ wurde diese Therapie in den 20er Jahren in Mexiko, als das Insulin zur Behandlung der Zuckerkrankheit gerade Eingang in die Medizin gefunden hatte. In dieser so genannten „Vor-Antibiotika-Ära“ und „Vor-Kortison-Ära“ waren viele Krankheiten nicht oder noch nicht heilbar.

Dr. med. D. Garcia (der Entdecker) gesundete im Rahmen eines Selbstversuchs von einem chronischen Durchfall mit starkem Gewichtsverlust innerhalb weniger Monate. Diese Selbsterfahrung wurde der Grundstein für eine immer ausgefeiltere Insulintherapie und eine ständig größer werdende Palette an Krankheitsbildern, die nun erfolgreich damit behandelt wurden. Dr. med. D. Garcia konnte damit das bis vor wenigen Jahren so gefürchtete Magengeschwür schon vor Jahrzehnten ausheilen, als der Helicobacter noch nicht in aller Munde, aber in sehr vielen Mägen war. Gelenkrheumatismus, chronische Infektionen und auch Asthma bronchiale waren dankbare Indikationen. Schon in den 40er Jahren begann Dr. Garcia Krebserkrankungen zu behandeln und hatte achtbare Ergebnisse.

Das Besondere an dieser Behandlungsmethode ist die nebenwirkungsfreie bzw. nebenwirkungsarme Behandlung, da die gesamte Regulationsfähigkeit des Immunsystems nicht zerstört wird. Zwar benutzt man neben Vitaminen und Mineralien in der Regel auch Chemotherapeutika, Antibiotika, Antimykotika und Virustatika, jedoch nur zu einem kleinen Bruchteil der sonst üblichen Dosierung.